Brenzone am Gardasee

 
Franzi beim Wakeboarden | Gardasee Brenzone
Ideal um Kiten zu lernen

Brenzone am Gardasee

Saisonbeginn 2007 in Brenzone am Gardasee und wir waren dabei!

Noch war nicht allzu viel los an der „Newschool Kitesurfing“ von Stefan Fuhrmann, aber auch in der Hochsaison ist hier jede Menge Platz auf dem Wasser. Wir waren sicher nicht das letzte Mal hier – entweder nur ein kurzer Wochenendtrip oder ein längerer Urlaub, es lohnt sich einfach immer!
 
Jeden Tag stellte sich erneut die Frage: Nordwind am Morgen, Ora am Nachmittag oder vielleicht sogar beides? Stefan kennt sich mit der komplizierten Thermik aus und hat ein gutes Näschen dafür, ob der Wind morgens schon stark genug zum Kiten ist. Dann geht’s schon um halb 8 Uhr morgens los – zugegeben ganz schön früh, schließlich haben wir Urlaub, aber nach den ersten Metern auf dem Brett ist die Müdigkeit wie weggeblasen. Normalerweise trifft man sich aber erst gegen 11 Uhr, um bei einem leckeren Cappuccino die Fehler und Erfolge des Vortages zu besprechen, neue Theorie zu lernen oder für die Lizenz zu pauken und anschließend die Kites für die nächste Session vorzubereiten. Noch schnell einen Toast, dann geht’s gegen halb zwei aufs Wasser. Mit dem Boot ist Stefan flexibel und kann genau dort schulen, wo der Wind gerade am besten ist und sich nicht zu viele andere Kiter tummeln. So kann man ungestört üben, ohne zu viel auf andere achten zu müssen – vor allem für die Anfänger eine große Erleichterung. Im Buddy System hat jeder genug Zeit im Wasser zu üben oder auch mal eine Pause zu machen, während Stefan zwischen den Schülern hin und her fährt, um Fehler zu korrigieren oder hilfreiche Tipps zu geben. Demnächst geht das sogar per Funk, die dazu notwendigen Helme sind bereits auf dem Weg aus Australien nach Bella Italia. Die Schüler werden also vom Boot aus betreut, während die Cracks nur vom Boot aus starten und sich danach auf eigene Faust austoben können. Kaum zu glauben, wie schnell die Zeit im Wasser und auf dem Boot verfliegt! So gegen sechs Uhr lässt der Wind meist nach und es ist Zeit, zurück zum „Camping Primavera“ zu fahren. Apropos Camping: klar, hier kann man zelten oder auch in einem Bungalow oder Appartement wohnen, wenn man frühzeitig bucht. Die neuen Bungalows sind wirklich toll, kann sie nur empfehlen, vor allem für Familien oder Kleingruppen. Falls hier alles ausgebucht ist, hilft Stefan auch gerne dabei, eine andere Unterkunft zu finden.
Wer nach dem Kiten noch nicht genug hat, kann abends auch noch eine Wakeboard Runde einschieben – übrigens auch eine gute Alternative für Flautentage und eine super Vorübung für Kiteanfänger, um ein Gefühl fürs Board zu bekommen. So fallen die ersten Wasserstarts gleich viel leichter und Tage ohne Wind lassen sich besser „aushalten“.
Später, wenn das Material wieder gut verstaut ist, trifft man sich dann wieder auf der Terrasse bei einem Bier oder einem Glas „Spritz“, um die Kiteerfolge des Tages zu besprechen und den nächsten Tag zu planen. Im Belvedere oder Charlies gibt’s dann zum Abschluss eines langen Kitetages noch eine Pizza, hausgemachte Spagetti und natürlich einen Vino Rosso – danach geht’s ins Bett. Schliesslich ist morgen wieder Kiten angesagt! Zwei Wochen hatten wir jede Menge Spaß im Brenzone und Kiten gelernt haben wir auch – sogar Höhe laufen hat manchmal schon geklappt. Was soll ich mehr sagen, ein toller Kiteurlaub, den wir sicher mal wiederholen werden.

Franzi und Michl
 
 
 
letzte Aktualisierung: 11.01.2008
 
 

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